„Wasserfest" ist eines der meistgenutzten Wörter im Schmuckverkauf – und eines der unschärfsten. Hier steht, was es tatsächlich bedeutet.
Was heißt wasserfest bei Schmuck?
Wasserfest bedeutet: Das Schmuckstück nimmt bei Kontakt mit Wasser keinen sichtbaren Schaden. Es rostet nicht, verfärbt sich nicht und die Oberfläche löst sich nicht ab.
Was es nicht bedeutet: dass ein Stück unzerstörbar ist. Auch wasserfester Schmuck kann verkratzen, sich verbiegen oder durch Chemikalien matt werden.
Warum Edelstahl?
Edelstahl (Fachbegriff: nichtrostender Stahl) enthält Chrom. An der Oberfläche bildet sich dadurch eine dünne, unsichtbare Schutzschicht, die sich selbst erneuert, wenn sie beschädigt wird. Genau das macht Edelstahl im Alltag so unkompliziert.
Zum Vergleich: Klassischer Modeschmuck ist oft ein einfaches Basismetall mit dünner Beschichtung. Reibt sich diese Schicht ab, kommt das Metall darunter zum Vorschein – der typische grüne Rand auf der Haut.
Was auch wasserfester Schmuck nicht mag
- Chlor und Salzwasser: Beides ist aggressiver als Leitungswasser. Nach dem Pool oder dem Meer den Schmuck kurz abspülen und trocknen.
- Parfum, Haarspray, Creme: Die enthaltenen Alkohole und Öle setzen sich in Fassungen und Steinen ab und machen sie stumpf.
- Sauna: Hitze plus Feuchtigkeit ist die anspruchsvollste Kombination. Wer sichergehen will, legt den Schmuck vorher ab.
Woran erkenne ich, ob mein Stück wasserfest ist?
Bei uns steht es ausdrücklich in der Produktbeschreibung. Wenn dort nichts zur Wasserfestigkeit steht, empfehlen wir, das Stück vor Dusche, Pool und Meer abzulegen – das ist ohnehin die schonendste Variante.
Einen Überblick über unsere wasserfesten Modelle finden Sie in der Ketten-Kollektion und bei den Armbändern.